Liebe Besucher*in,

aufgrund des Erlasses zur Prävention der Coronavirus SARS-CoV-2 Infektionen bleiben das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR und der ehrenamtlich geführte Museumsshop bis zum 19. April 2020 geschlossen.

Die Eröffnung der Ausstellung „Martin Maleschka. Baubezogene Kunst der DDR“ findet nicht statt. Die Ausstellung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Abgesagt sind zunächst bis zum 19. April 2020 alle geplanten StadtKunstTouren und Veranstaltungen. Wir informieren Sie rechtzeitig über neue Termine.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Museumsteam

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.kunstmuseum-mh.de

www.muelheim-ruhr.de

Martin Maleschka. Baubezogene Kunst in der DDR 1950–1990.
Kunst im öffentlichen Raum. Dokumentarfotografie

20. März bis 17. Mai 2020

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 19. März 2020 um 18 Uhr

Ausstellung Martin Maleschka. Baubezogene Kunst in der DDR 1950-1990., Martin Maleschka, Berlin Alexanderplatz, Haus des Lehrers (Südwand), Mosaikfries Unser Leben von Walter Womacka, 1962-64, Copyright 2020 Martin Maleschka - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Copyright Martin Maleschka Ausstellung Martin Maleschka. Baubezogene Kunst in der DDR 1950-1990., Martin Maleschka, Halle-Neustadt, Ehemaliges Lehrlingswohnheim, Wandgestaltung Die Einheit der Arbeiterklasse von Josep Renau, 1968-1974, Fassade eines Treppenhauses, Copyright 2020, Martin Maleschka - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Copyright Martin Maleschka

Der Cottbuser Architekt Martin Maleschka (geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, lebt und arbeitet in Cottbus) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die baubezogene Kunst im öffentlichen Raum der DDR zu dokumentieren. Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Als Auftragskunst für Stadtzentren, öffentliche Gebäude und Wohngebiete entstanden, formulieren sie nicht nur einen dekorativ, gestalterischen Anspruch, sondern auch eine politische Botschaft. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge ist Martin Maleschka unterwegs, um die akut von Zerstörung oder Verfall bedrohten Kunstwerke fotografisch zu erfassen und in einen (architektur-)historischen Kontext einzuordnen.
Im Kontext der intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum in Mülheim, präsentiert das MUSEUM TEMPORÄR eine Auswahl an Dokumentarfotografien Maleschkas. Sie gewähren einen Blick auf ein Erbe, das im Westen bislang kaum rezipiert ist.

StadtKunstTouren
Unterwegs zu Architektur und Kunst im öffentlichen Raum

StadtKunstTouren 2020, Kunstmuseum Temporär - Kunstmuseum Mülheim, Copyright 2020, Reschke, Steffens, Kruse Berlin

Will Brands, o.T., 1979, Farbgestaltung, Kunstmuseum Mülheim, StadtKunstTouren - Kunstmuseum Mülheim, Copyright 2020, Will Brands, Foto: Ralf Raßloff, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2020
StadtKunstTour 1: Kunst im Zentrum

Der Bau des FORUMs und die Verkehrsberuhigung der Innenstadt haben in den 1970er-Jahren das Stadtbild gravierend verändert. Ausgehend von der Schloßstraße widmet sich diese Tour ausführlich den Platzgestaltungen mit Brunnen von Ernst Rasche (1974) und Otto Herbert Hajek (1977), die im Zuge dieses Umbaus entstanden sind. Sie führt zu weiteren Werken im Umfeld des FORUMs, der Stadtsäule von Wolfgang Liesen und dem Regenbaum von Otto Georg Liebsch.

Vorbei an der von Will Brands gestalteten Fußgängerbrücke geht der Weg zu der 1929 errichteten Kirche St. Mariae Geburt. Die imposante Architektur hat der bedeutende rheinische Architekt Emil Fahrenkamp geschaffen; die Innenraumgestaltung übernahm in späteren Jahren Ernst Rasche.

Termine:

  • Sonntag, 5. April 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Dienstag, 5. Mai 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 31. Mai 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 28. Juni 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Dienstag, 4. August 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 6. September 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Sonntag, 13. September 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 27. September 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)

Dauer: 90 Minuten – barrierefrei
Treffpunkt: MUSEUM TEMPORÄR, Schloßstraße 28–30
(15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)

StadtKunstTouren, Kunstmuseum Mülheim, Diethelm Koch, Mülheimer Gruppe, 1992, Brunnenanlage, Stahl - Kunstmuseum Mülheim, Copyright 2019 Foto: Ferdinand Ullrich, Recklinghausen, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2019
StadtKunstTour 2: Kunst im Zusammenspiel mit Architektur und Natur

Der älteste westlich gelegene Stadtteil Mülheims bietet mit seinen modernen
Erweiterungen heute einen einzigartigen Anblick: Moderne Kunst, historische
Architektur und eine weit angelegte Parkanlage erzeugen ein einprägsames
Gesamtbild.
In der Nähe von Schloß Broich und angrenzend an die repräsentative
Stadthalle konnte im Zuge der Mülheimer Gartenschau 1992 eine
Industriebrache zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet werden.
Die Tour führt über die Schlossbrücke zur Stadthalle mit der Brunnenskulptur
Mülheimer Gruppe von Robert Schad (1992) und zu weiteren Skulpturen, die im
Rahmen von Wettbewerben um Schloß Broich und im MüGa-Gelände platziert
wurden.

Termine:

  • Sonntag, 29. März 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Dienstag, 28. April 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 24. Mai 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 21. Juni 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Donnerstag, 16. Juli 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 16. August 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Sonntag, 30. August 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 4. Oktober 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)

Dauer: 90 Minuten – eingeschränkt barrierefrei
Treffpunkt: MUSEUM TEMPORÄR, Schloßstraße 28–30
(15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)

Jupp Rübsam, Fohlengruppe 1927, Bronze, Kunstmuseum Mülheim, StadtKunstTouren - Kunstmuseum Mülheim, Foto: Ralf Raßloff, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2020
NEU:
StadtKunstTour 3: Kunst im Viertel

Die Architektur der späten 1920er-Jahre im Zusammenspiel mit bauplastischen Arbeiten von Grete Schick und Willi Hoselmann bilden den Ausgangspunkt dieser Tour. Ausgehend von der Fohlengruppe von Jupp Rübsam (1927) an der Realschule Stadtmitte führt die Tour durch das Wohnviertel zwischen Oberstraße, Kaiserstraße und Dickswall. Mit den Akrobaten von Lajos Barta (1981) und den zahlreichen bauplastischen Arbeiten und Sgraffitos an Wohnbauten wird dieses vielseitige Stadtviertel neu erfahrbar. Bestandteil des Rundgangs sind auch Wohnbauarchitekturen des Architekturbüros Pfeifer & Großmann aus dem Jahr 1927 sowie ein Wohngebäude von Theodor Suhnel (1925–1930).

Termine:

  • Sonntag, 8. März 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Dienstag, 17. März 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 12. April 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 17. Mai 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Sonntag, 7. Juni 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Dienstag, 16. Juni 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 5. Juli 2020, 14:00 Uhr (Irina Lammert)
  • Sonntag, 26. Juli 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 23. August 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Dienstag, 22. September 2020, 16:30 Uhr (N. N.)
  • Sonntag, 11. Oktober 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)
  • Sonntag, 25. Oktober 2020, 14:00 Uhr (Georg Reinders)

Dauer: 90 Minuten – eingeschränkt barrierefrei
Treffpunkt: Realschule Stadtmitte, Oberstraße 92–94,
vor der Fohlengruppe von Jupp Rübsam (15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)
Tickets sind online bei der MST zu buchen.

Kosten: 4 Euro pro Person, ermäßigt 2 Euro.
Karten für die Touren (außer Tour 3) können vorab an der Museumskasse erworben werden.

Information und Anmeldung
Hier finden Sie den Infoflyer zum Herunterladen.

ruhrkultur.card 2020, Copyright Ruhr Tourismus GmbH, Kunstmuseum Mülheim - Ruhr Tourismus GmbH

RUHRKULTUR.CARD 2020

Zwanzig Museen und elf Bühnen, die das Kulturangebot der beteiligten Häuser über die Grenzen der einzelnen Städte hinaus sichtbar machen. Die RuhrKultur.Card und der begleitende Reiseführer RuhrKultur.Guide bieten Inspiration und Orientierung für kulturelle Entdeckungsreisen:
Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 erhalten Kulturfans und solche die es werden wollen, mit der RuhrKultur.Card einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und ein Vorstellungsticket nach Wahl zum halben Preis für die RuhrBühnen sowie die teilnehmenden Festivals – die Ruhrtriennale, das Klavier-Festival Ruhr, die Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen – im jeweiligen Festivalzeitraum.
Museen, Bühnen und fünf der wichtigsten Kulturfestivals der Metropole Ruhr als teilnehmende Partner ermöglichen ein vielseitiges, städteübergreifendes Kulturjahr 2020. Die Karte ist ab dem 14. November 2019 erhältlich und kostet 45 Euro.
Hinweis: Im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ist die Zahlung mit EC-Karte nicht möglich.

Hier finden Sie nähere Informationen zu den Leistungen der RuhrKultur.Card.

Martin Maleschka
Erfurt, Wohnkomplexzentrum Rieth – Bibliothek
Wandgestaltung „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift“, Erich Enge, 1978
Fassade, dreiseitig, außen
© 2020 Martin Maleschka
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