Am Dienstag, 20. April 2021, und Mittwoch, 21. April 2021, bleibt das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR sowie der Museumsshop aus betriebsinternen Gründen geschlossen.

Gemäß der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW bleibt das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR weiterhin geöffnet.

Nach vorheriger Terminvereinbarung können Sie die Ausstellung „Joseph Beuys. In Bewegung, Plakate, Aufrufe, Manifeste“ und den Museumsshop besuchen. Erforderlich ist hierfür ein tagesaktuelles (maximal 24 Stunden alt), negatives Schnelltestergebnis. Der Schnelltest muss in einer offiziellen Teststelle durchgeführt und schriftlich oder digital belegt werden.
Selbsttests werden NICHT anerkannt!

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, aus dem Sortiment im Schaufenster, über Nummern, eine Vielzahl von Artikeln auszuwählen und telefonisch unter 0208 / 455-4171 oder per E-Mail versenden zu bestellen. Die Bezahlung ist nur in bar möglich.

Zu den Angeboten des Museumsshop in der Bildergalerie.

Unsere Öffnungszeiten: 
Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 14 Uhr
Sonntag und Montag geschlossen

Die Zutrittsbedingungen bleiben weiterhin eingeschränkt:
Es können sich gleichzeitig vier Personen – jeweils eine Person im Shop und drei im Ausstellungsbereich – aufhalten.
Das Kunstmuseum ist verpflichtet, die Kontaktdaten zur Nachverfolgung zu erfassen.

Es gelten die bekannten Hygiene-Schutzmaßnahmen. Das Betreten der Räumlichkeiten ist nur mit einer medizinischen Maske gestattet. Zum Schutz aller wird gebeten, sich am Eingang die Hände zu desinfizieren.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt

 

Joseph Beuys und Bernhard Blume, Gespräch über Bäume, Galerie Magers, Bonn am 24.4.1982 Entwurf: Bernhard J. Blume. Aquarell mit Schablone und Filzstift in grün mit zwei Stempeln, signiert. Sammlung des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr, Copyright 2021 Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst, Bonn - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Copyright 2021 Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst, BonnJoseph Beuys: In Bewegung. Plakate, Aufrufe, Manifeste
10. März 2021 – 2. Mai 2021

Anlässlich des 100. Geburtstags eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts zeigt das MUSEUM TEMPORÄR die Ausstellung „Joseph Beuys: In Bewegung. Plakate, Aufrufe, Manifeste“.

Im Werk des in Krefeld geborenen Künstlers, das neben Zeichnung und Skulptur auch Environments, Happenings oder politische Aktionen umfasst, nimmt das Plakat eine herausragende Rolle ein. Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat Joseph Beuys (1921 – 1986) schon früh die Möglichkeiten und die Strahlkraft dieses Mediums erkannt. Neben Multiples und Editionen stellten für ihn diese modernen Druckerzeugnisse ein willkommenes „Vehikel“ dar, um seine künstlerischen Vorstellungen einer „Sozialen Plastik“ und seine gesellschaftspolitischen Utopien auch in kunstferne Gesellschaftsgruppen hineinzutragen.

Der Gestaltung der Plakate für Ausstellungen und (politische) Aktionen, die oftmals in Zusammenarbeit mit künstlerischen Weggefährten entstanden, widmete der Künstler stets große Aufmerksamkeit. Neben Werkabbildungen liegt den Entwürfen häufig eine Fotografie zugrunde, die Joseph Beuys als charismatischen Denker und Redner in Aktion zeigt. Durch die Signatur und das Hinzufügen eines oder mehrerer seiner charakteristischen Stempel (Braunkreuz, Hauptstrom) sind der Künstler und seine Ideen gleichsam in diesen Werken präsent. Die Plakate werden auf diese Weise autorisiert und dem künstlerischen Gesamtwerk hinzugefügt. Über den dokumentarischen Wert der Plakate hinaus gelang es dem „Künstler mit dem Hut“, sich mit dieser Strategie als Leitfigur eines neuen Denkens zu etablieren.

Die ausgewählten Plakate und Kleinschriften aus den 1970er- und 1980er-Jahren vermitteln einen umfassenden Einblick in das Werk von Joseph Beuys. Sie zeigen eine Künstlerpersönlichkeit, die ständig in Bewegung war und sich als Impulsgeber verstand, der als „Sender“ im Rahmen von Reden und Vorträgen unermüdlich sein Modell einer zukunftsfähigen Gesellschaft formulierte und zur Diskussion stellte. Die ausgestellten Kommunikationsmedien dokumentieren unter anderem so wichtige Ereignisse wie die Gründung der „Deutschen Studentenpartei“ (DSP) im Jahr 1967 oder die Bundestagskandidaturen für die „Aktionsgemeinschaft unabhängiger Deutscher“ (1976) sowie die „Grünen“ (1983). Beuys‘ visionäre Ideen manifestieren sich besonders in den vielfältigen Aktivitäten der 1973 gegründeten Free International University (FIU).

Ergänzt wird die Schau durch die Präsentation des Kurzfilms „Beuys“ (1980) von Werner Nekes (1944 – 2017) und Dore O. (geboren 1946). Im Januar 1981 am Mülheimer Kassenberg gedreht, verweist dieser Film eindrücklich auf Beuys‘ Verbindungen zu diesen wegweisenden Erneuerern des Films.

Begleitend zeigen wir:
Die Verwandlung des Schaufensters in die Schaufenster-Vitrine – Joseph Beuys, Jeff Koons, Damien Hirst und andere. Bücher und Kataloge.

Nach vorheriger Terminvereinbarung
können Sie die aktuelle Ausstellung besuchen.

Kontakt
Telefon: 0208/ 455 4138 oder 0208/ 455 4171
E-Mail: kunstmuseum@muelheim-ruhr.de


Logo zur Ausschreibung CityARTists für das Jahr 2021 - NRW KULTURsekretariat
Der Kunstpreis „CityARTists“ des NRW-KULTURsekretariat und seiner Mitgliedsstädte geht 2021 in eine neue Runde: Mülheimer Künstlerinnen und Künstler können sich ab sofort bewerben.


Kunstvermittlung Digital

August Macke, Staudacherhaus am Tegernsee, 1910 Öl auf Leinwand, 46 x 44,6 cm Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr - Stiftung Sammlung Ziegler
Macke zum Hören und Sehen

Ein besonderes Hörerlebnis bietet das Projekt „Macke zum Hören und Sehen“, das 2014 begleitend zur Ausstellung „August Macke. Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies“ von der Young Art Experts-AG entwickelt wurde. Individuelle Bildeindrücke zum Hören sind online hier abrufbar.

Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Tabea Borchardt hat zwei Anleitungen für „Kunst zum Selbermachen“ erstellt:

Audioguides zu weiteren Highlights der Sammlung Ziegler finden Sie hier.


RuhrKultur.Card 2021
32 Museen, 11 Bühnen, 5 Festivals –
Alles auf einer Karte!

Werbematerial zur RuhrKulturCard 2021 der Ruhr Tourismus GmbH zum Verkaufstart am 12.November 2020. - Kunstmuseum Muelheim an der Ruhr

Erleben Sie mit der RuhrKultur.Card die Kunst und Kultur im Ruhrgebiet, denn so vielfältig und bunt wie die Metropole Ruhr ist auch ihr kulturelles Angebot: Die RuhrKunstMuseen, RuhrBühnen, Festivals und Kulturschätze locken in die Städte der Region.

Die Jahreskarte schickt Sie auf eine kulturelle Entdeckungsreise: Für nur 45 Euro erhalten Kulturfans – und solche, die es werden wollen – im gesamten Jahr 2021 in allen 21 RuhrKunstMuseen und bei allen Kulturschatz-Partnern jeweils einmalig freien Eintritt. Zudem gibt es an jeder der 11 RuhrBühnen und bei den teilnehmenden fünf Festivals je ein Vorstellungsticket zum halben Preis. Machen Sie sich auf den Weg mit der RuhrKultur.Card – es gibt viel zu entdecken im Kulturgebiet Ruhr!
Die Karte ist ab dem 12. November 2020 erhältlich und kostet 45 Euro.

Hinweis:
 Im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ist die Zahlung mit EC-Karte nicht möglich. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist der Verkauf der RuhrKultur.Card bis zum 10. Januar 2021 im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ausgesetzt.

Die RuhrKultur.Card erhalten Sie auch unter www.ruhrkulturcard.de oder 01806 181650  (0,20 Euro/pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk maximal 0,60 Euro).Weitere Informationen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle Verkaufsstellen finden Sie ebenfalls online.

KUNSTMUSEUM TEMPORÄR mit Museumsshop, Mülheim an der Ruhr 2018
© Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Foto: Heiko Tiemann
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